1. Mannschaft – Aktuell

Erste 2020/21 – Kreis-Oberliga


 

 

 

Punktspiel 27.09.20: FC Hessen – SV Teut. Staden 0:5 (0:1)

Erste bekommt Prügel auf eigenem Platz

Nach gutem Start der Hessen, die verletzungsbedingt ohne mehrere Stammspieler antreten musste, in die Partie mit mehreren verpassten guten Gelegenheiten kam Staden immer besser zurecht. Einer von bis dahin wenigen Gegenstößen der Gäste, bei dem der Schuss von einem Gegner glücklich abgefälscht wurde, führte dann zum Stadener Führungstreffer (28.), bei dem es bei verteilten Spielanteilen bis zur Pause blieb.

Nach dem Wechsel fanden die Hessen aber zunächst überhaupt nicht ins Spiel und kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Staden drückte nun und schenkte den phasenweise wie paralysiert wirkenden Hessen innerhalb von 8 Minuten 4 weitere Treffer ein. Danach war die Luft raus aus der Partie. Zumindest konnten die Massenheimer gegen auch nicht eben Bäume ausreißende Gäste weitere Treffer vermeiden, doch eine der höchsten Heimschlappen der letzten Jahre war ohnehin schon perfekt.

Staden traf in der 28., 62., 66., 69. und 70. Minute.

Die Hessen mit: Kroh, Kratz, Schäfer, Grzyb, Anders, da Silva, Matter, Hohmann, Engelhardt, Hofmann, Y. Germeroth.
Wechsel: Kühn für Anders und Gehl für Germeroth (46.), Sajusch für Gehl (70.).

Nächstes Spiel: Am kommenden Sonntag, 04.10.20, treten die Hessen um 15:15 Uhr beim FC Ober-Rosbach an.

 


 

Punktspiel 22.09.20: SC Dortelweil II – FC Hessen 3:3 (2:1)

Erste mit großer Moral zum ersten Punkt

In einem abwechslungsreichen, umkämpften Nachbarschaftsduell sicherten sich die Hessen den ersten Saisonpunkt, nach dem es lange Zeit nicht ausgesehen hatte.

Wieder einmal geriet der FCH früh in Rückstand und lag bereits in der 9. Spielminute mit 0:2 hinten, bevor man richtig ins Spiel kam. Hohmann – heute als zweite Spitze neben Hofmann aufgeboten – verkürzte in der 30. Min. auf 1:2. Doch quasi im Gegenzug Strafstoß für den SCD, der aber nur die Latte traf (32.). Nach der Pause legte Dortelweil noch einmal nach: Ein Pfostenschuss prallte, unglücklich für den Keeper, von Kozoneks Rücken ins Tor zum 3:1 für die Platzherren (55.). Zappenduster sah es wenig später für die Hessen aus, als Kratz nach taktischem Foul vom Platz musste (56.). Doch auch in Unterzahl spielte Massenheim gut mit, und Sebastian Engelhardt gelang in der 70. Min. nicht nur das 2:3, sondern noch einmal 6 Minuten später sogar der 3:3-Ausgleich. In der Schlussphase dann offenes Visier bei beiden Teams, beide wollten die drei Punkte. Doch letztendlich blieb es beim Remis – ganz wichtig für die Moral und ein gefühlter Sieg für die Hessen.

Die Torfolge:
1:0 (5.), 2:0 (9.), 2:1 (30.) Hohmann auf Hofmann-Pass, 3:1 (55.) Ball prallt nach Pfostenschuss von Kozonek ins Tor, 3:2 (70.) Engelhardt verwertet Hofmann-Querpass, 3:3 (76.) Engelhardt am langen Pfosten nach Grzyb-Freistoß.

Zu erwähnen:
Dortelweil verschießt Elfmeter, Latte (32.). Gelb-Rot nach taktischem Foul für Kratz (FCH) in der 56. Minute.

Die Erste verdient sich den ersten Punkt der Runde mit: Kozonek, Kratz, Schäfer, Grzyb, da Silva, Hohmann, Hofmann, L. Geppert, Engelhardt, Matter, Anders.
Wechsel: Y. Germeroth für Geppert (25.), Netopil für Engelhardt (46.), Seibold für Hohmann (60.).

Nächstes Spiel: Kommenden Sonntag, 27.09., um 15:15 Uhr an der Au gegen SV Teutonia Staden.

 


 

Punktspiel 19.09.20: Spvgg. Bad Nauheim – FC Hessen 4:0 (2:0)

Erste geht im Kellerderby baden

Nach schwacher Vorstellung war für die Hessen dieses „richtungweisende“ Spiel zur Pause eigentlich bereits verloren. Auch wenn man im zweiten Abschnitt optisch dominierte – die Nauheimer standen gut in der Abwehr und kamen durch zwei Kontertore in der Schlussphase zum hohen 4:0-Erfolg.

Die Nauheimer Treffer fielen in der 15., 18., 86. Minute und in der Nachspielzeit.

Die Hessen enttäuschen in Nauheim mit: Kozonek, Kratz, Grzyb, da Silva, Hohmann, Plagentz, Hofmann, Engelhardt, Seibold, Gehl, Anders.
Wechsel: Y. Germeroth für Gehl (46.), Netopil für Engelhardt (58.), Matter für da Silva (70.).

Zum nächsten Spiel treten die Hessen bereits am Dienstagabend, 22.09., im Lokalderby um 20:00 Uhr beim SC Dortelweil II an.

 


 

Punktspiel 16.09.20: FC Hessen – SV Nieder-Weisel 0:1 (0:1)

Erste läuft 90 Minuten Weiseler Blitzführung hinterher

Im dritten Spiel die dritte Niederlage für die Hessen, allerdings die beste Leistung der bisherigen Runde und sehr unglücklich verloren.
Ihr Führungstor erzielten die Gäste bereits in der 3. Minute per 20-Meter-Freistoß. Es folgte eine ausgeglichene Partie mit Chancen hüben wie drüben, in der die Hessen am Ende alles nach vorne warfen, während Nieder-Weisel über Konter gegen aufgerückte Massenheimer stets gefährlich angriff. Doch es sollte schlussendlich beim 0:1 bleiben, mit dem die Hessen nun aufpassen müssen, in der Tabelle den Anschluss nicht zu verpassen.

Die Hessen unterliegen unglücklich mit: Seibold, Kratz, Grzyb, Braun, da Silva, Hohmann, Plagentz, Schuch, Hofmann, Maercz, Engelhardt.
Wechsel: Schäfer für Braun (46.), Gehl für Schuch (69.), Y. Germeroth für Maercz.

Ihr nächstes Spiel absolviert die Erste bereits am kommenden Samstag, 19.09., um 19:00 Uhr bei der Spvgg. Bad Nauheim.

 


 

Punktspiel 11.09.20: FC Rendel – FC Hessen 3:1 (0:1)

Aufsteiger Rendel wuchtiger und resoluter als die Erste

Mit einer schmeichelhaften Massenheimer Führung ging es in die Pause, nachdem Hofmann für die Hessen mit einem frühen, nicht unumstrittenen Tor den einzigen Treffer im ersten Durchgang erzielt hatte. Dabei erkämpften sich die Rendeler bereits in den ersten 45 Minuten ein klares Chancenplus, scheiterten aber wiederholt am guten Kozonek im FCH-Kasten oder den eigenen Nerven.

Nach dem Wechsel versuchten die Hessen noch einmal, spielerisch dagegenzuhalten. Doch Rendel attackierte jetzt mit großer Wucht und zog innerhalb von 15 Minuten, jeweils nach Standards, auf 3:1 davon. Dass es für die, zumindest in der zweiten Hälfte, in der Abwehr nicht sattelfesten und nach vorne nur bruchstückhaft kombinierenden Hessen bei etlichen Rendeler Chancen nicht noch schlimmer kam, war aus Massenheimer Sicht vielleicht schon das Positivste an diesem Abend.

Die Torfolge:
0:1 (4.) Heber von Hofmann – Massenheim sieht den Ball hinter, Rendel vor der Torlinie.
1:1 (58.) per Kopf nach Ecke
2:1 (65.) nach Freistoß von rechts im zweiten Versuch
3:1 (72.) nach einfach mal vorschnell ausgeführtem Einwurf durch die Rendeler, während zwei eingewechselte Massenheimer soeben das Spielfeld betreten haben.

Die Hessen mit der zweiten Saisonniederlage und: Kozonek, Kratz, Schäfer, Grzyb, Braun, Netopil, Plagentz, Engelhardt, Schuch, Hofmann, Gehl.
Wechsel: Germeroth für Gehl (28.), Hohmann für Braun (46.), da Silva für Netopil (56.), Netopil für Kratz und Gehl für Engelhardt (beide 72.).

Zum nächsten Spiel empfangen die Hessen bereits am kommenden Mittwochabend, 16.09., den SV Nieder-Weisel. Anstoß an der Au ist um 20:15 Uhr.

 

 


 


Immer wieder Gefahr vor dem FCH-Kasten im ersten Durchgang.

Punktspiel 06.09.20: FC Hessen – VfB Friedberg 1:3 (1:3)

Rundenstart geht für die Erste daneben

Mit einer starken Vorstellung v.a. in der ersten Hälfte sicherte sich der VfB zurecht den Dreier im Auftaktspiel der Runde. Den behäbig beginnenden Hessen hatten die Kreisstädter mit forschem, direktem Spiel schnell den Schneid abgekauft, um ihre Treffer zu setzen. Und hätte Kozonek im Massenheimer Kasten nicht mehrmals prächtig pariert, hätte der FCH zur Pause, als die Partie eigentlich schon entschieden war, höher zurückgelegen als 1:3. Nach dem Wechsel hatten sich die Hessen besser auf das Friedberger Spiel eingestellt, nur fehlten im Spiel nach vorn die Mittel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Die Torfolge:
0:1 (12.) nach Ballverlust im Mittelfeld FCH-Abwehr ausgespielt, 0:2 (18.) blitzschnell gefahrener Konter, 1:2 (29.) Hofmann, eingesetzt von Plagentz, 1:3 (40.) im 1-gegen-1 durchgesetzt.

Den Hessen misslingt der Rundenstart mit: Kozonek, Kratz, Schäfer, Grzyb, Braun, Netopil, Plagentz, Schuch, Engelhardt, Hofmann, Germeroth.
Wechsel: Matter für Schuch (33.), da Silva für Engelhardt (58.), Seibold für Kratz (69.).

Zum nächsten Meisterschaftsspiel treten die Hessen bereits am kommenden Freitag, 11.09., um 20:00 Uhr im Nachbarschaftsduell beim FC Rendel an.

 


Entlastung durch Sascha Plagentz.


Wieder „dicke Luft“ vor Kozonek.


Dieser Kopfball von Christoph Netopil bringt nichts ein.


Auch die Hessen haben ihre Chancen, durchschlagskräftiger aber ist der VfB.

 

 


 

Kreispokal 1. Runde, 02.09.20: FC Inter Reichelsheim – FC Hessen 2:1 (1:1)

Kreispokal-Aus für die Hessen in der ersten Runde

Bereits die erste Runde ist Endstation für die Hessen im Licher-Kreispokal. Nach einer 1:2-Niederlage beim C-Ligisten Inter Reichelsheim hat sich das Thema Pokal für die Massenheimer für diese Saison schnell erledigt.

Gegen hochmotivierte Gastgeber entwickelte sich in Reichelsheim gleich eine zweikampfbetonte, oft giftige Partie mit vielen gelben Karten. Zudem sahen beide Seiten einmal Gelb-Rot: für die Hessen Hofmann in der 50. und Inter in der 56. Minute. Offensiv ließen die Hessen die nötige Durchschlagskraft vermissen und kassierten in der 94. Minute, die Verlängerung vor Augen, bei der zweiten Chance der Heimelf noch den Knockout. Unter dem Strich ein typischer Pokalfight mit nicht ganz ungewöhnlichem Ausgang für den vermeintlichen Underdog. Dass man sich beim Rundenauftakt gegen den VfB Friedberg am kommenden Sonntag aber anders präsentieren muss, dürfte den Hessen klar sein.

Torfolge: 0:1 (5.) Eigentor Inter, 1:1 (17.), 2:1 (90.+4).

Gelb-Rot: Hofmann (50.), Inter (56.).

Die Hessen mit: Kozonek, Kratz, Schäfer, Grzyb, da Silva, Hofmann, Y. Germeroth, Engelhardt, Netopil, Seibold, Lehmann.
Wechsel: Schuch für Germeroth (65.), E Weber für Netopil (70.).

Am kommenden Sonntag empfangen die Hessen zum KOL-Rundenauftakt an der Au den VfB Friedberg. Anstoß ist um 15:15 Uhr.

 


 

 

Testspiel 29.08.20: FC Hessen – FC Waldems II 2:0 (1:0)

Erste siegt im letzten Testspiel

Gegen die verstärkte Zweite des FC Waldems (KL-A bzw KL-C) gelang den Hessen im abschließenden Vorbereitungsspiel ein verdienter 2:0-Erfolg. Die Torschützen für Massenheim waren Dominic Kolajka zum 1:0 (11.) und Yves Germeroth zum 2:0 (71.).

Die Hessen mit: Seibold, Kratz, Lehmann, Anders, Hohmann, Kolajka, Hofmann, Y. Germeroth, Schmidt, Engelhardt, Netopil.
Wechsel: N. Dillenseger für Germeroth.

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison treten die Hessen am kommenden Mittwoch, 02.09., um 20:00 Uhr in der ersten Runde des „Licher“-Kreispokals bei Inter Reichelsheim an.

 


 


Timo Hofmann, vierfacher Torschütze, spitzelt den Ball hier bereits nach 60 Sekunden am Heilsberger Schlussmann vorbei.

Testspiel 23.08.20: FC Hessen – SSV Heilsberg 7:1 (2:1)

Hessen machen erst nach dem Wechsel ernst

Ein mit wachsender Spieldauer klarer Erfolg im umkämpften Test-Derby gegen den frisch gebackenen A-Ligisten. Hatten die Gäste vor guter Zuschauerkulisse in den ersten 45 Minuten noch gut dagegen gehalten und ließen die Hessen zunächst noch die Zielstrebigkeit vermissen, drückte sich die Massenheimer Überlegenheit mitsamt dem Klassenunterschied nach dem Wechsel auch in Toren zum verdienten 7:1 aus. Dabei steuerte Timo Hofmann gleich vier Treffer bei.

Die Torfolge: 1:0 (2.), 2:0 (25.) beide Hofmann, 2:1 (36.), 3:1 (51.) und 4:0 (57.) beide Hofmann, 5:1 (64.) Maercz, 6:1 (75.) und 7:1 (80.) Gehl.

Die Hessen mit: Kozonek, Schäfer, Braun, Plagentz, Engelhardt, Hohmann, Matter, Netopil, Schuch, Hofmann, Seibold.
Wechsel: Maercz für Matter, Grzyb für Netopil, Kratz für Seibold (alle 46.), Gehl für Engelhardt (62.).

Nächstes Spiel: Kommenden Samstag, 29.08., um 18:00 Uhr daheim gegen den FC Waldems II.

 


Pech mit einem Pfostenkopfball hat hier Robert Schuch.


Sascha Plagentz und Timo Hofmann stoppen einen SSV-Angriff.


Selten ein Durchkommen für die Heilsberger, hier gegen Patrick Schäfer.


Der SSV-Kasten wird belagert, hier mit Patrick Braun und Manuel Hohmann.


Rasante Duelle auf Rechtsaußen von Christoph Netopil mit seinem Gegenspieler.

 


 

Aus der Wetterauer Zeitung vom 20.08.20 / Von Sascha Kungl

Kurzfristige Abgänge vergrößern die Sorgen beim FC Hessen Massenheim

Für den FC Hessen Massenheim zählt in der neuen Spielzeit der Fußball-Kreisoberliga Friedberg nur der Klassenerhalt. Denn: Das Team von Coach Dennis Matter muss einige Abgänge verkraften.

Auf eine schwierige Spielzeit blicken die Fußballer des FC Hessen Massenheim in der Kreisoberliga Friedberg. Der ohnehin schon überschaubare Kader wurde im Sommer durch fünf kurzfristige Abgänge ungewollt weiter verkleinert. Auch mit der Saisonvorbereitung ist Trainer Dennis Matter alles andere als zufrieden. Angesichts dieser Vorzeichen gibt es für den Tabellensiebten der Vorsaison in diesem Jahr nur ein Ziel: den Klassenerhalt.

Wichtige Spieler verloren

Was hat sich getan? Dem einzigen Massenheimer Neuzugang, David da Silva von der SG Rosenhöhe Offenbach, stehen gleich fünf Abgänge gegenüber. Florian Riemel, Marvin Döll, Daniel Stumpp, Tom Zott und Nicklas Brenden zieht es allesamt zum Frankfurter A-Ligisten SG Harheim. „Die Wechsel waren sehr kurzfristig und für uns nicht vorhersehbar“, sagt Coach Matter. Vor allem mit Stumpp und Riemel haben die Massenheimer zwei Eckpfeiler des Teams verloren. Stumpp war als Spieler mit hoher Qualität ein fester Bestandteil der Startelf, während Riemel als sehr junger Spieler auf einem guten Weg war, sich dauerhaft in der Massenheimer Kreisoberliga-Mannschaft durchzusetzen. „Er ist ein sehr talentierter Fußballer, den wir gerne weiter in unseren Farben spielen gesehen hätten“, zeigt sich Matter enttäuscht. Dagegen ist die Verpflichtung von David da Silva aus Sicht des Massenheimer Übungsleiters ein echter Glücksfall. „Durch ihn hat unser Kader definitiv an Qualität dazugewonnen.“ Nun auch offiziell neuer Spielausschuss-Vorsitzender beim FC Hessen Massenheim ist Christian Dickhardt, der bereits seit einiger Zeit im Spielausschuss tätig war und mit den Aufgaben vertraut ist. Er löst Timo Duplois ab, der aus privaten Gründen sein Amt niedergelegt hat, den Verein aber weiterhin unterstützen wird.

Wie läuft die Vorbereitung? „Mit der Saisonvorbereitung bin ich alles andere als zufrieden“, zeigt sich Matter aufgrund der geringen Trainingsbeteiligung verärgert. „Urlaubsbedingt stand mir bisher noch nicht ein einziges Mal der komplette Kader zur Verfügung. Wichtige Testspiele mussten wegen der derzeitigen Corona-Situation abgesagt werden. Somit stehen wir leider noch am Anfang unserer Vorbereitung und haben noch gehörigen Nachholbedarf“, sagt Matter. Vorstand und Spielausschuss hätten aus seiner Sicht alles für eine gute Vorbereitung getan. „Die Rahmenbedingungen stimmen, die Hygienevorschriften sind keine Einschränkungen mehr für uns. Wir im Verein achten sehr darauf, dass sich alle an das Hygienekonzept halten.“

Erfolg über das Kollektiv

Wie lautet die Zielsetzung? „Wir haben aufgrund der sehr kurzfristigen und unvorhersehbaren Abgänge in diesem Jahr einen sehr kleinen Kader. Deshalb kann unser primäres Saisonziel nur der Klassenerhalt sein“, sagt Matter. Die Massenheimer verfügen über ein Gerüst mit sehr erfahrenen Spielern wie Manuel Hohmann und Patrick Braun. Von ihnen erwartet Matter im Hinblick auf die neue Spielzeit, dass sie vorangehen und ihre Mitspieler führen. Auch Sascha Plagentz, Benedikt Grzyb und Timo Hofmann sieht der Trainer in der Verantwortung. „Wir leben schon seit Jahren von unserem Kollektiv. Das hat uns in der Vergangenheit stark gemacht“, weiß der Massenheimer Coach. Denn: „Teamgeist kann man nicht trainieren.“

Das sagt der Trainer: „Ich bin sehr gespannt, wie die neue Saison verlaufen wird. In der Vorbereitung mussten bereits einige Spiele Corona-bedingt abgesagt werden. Die eine oder andere Was-wäre-wenn-Frage hätte ich also schon. Mein größter Wunsch ist, dass wir die Runde sportlich beenden können. Unser Saisonziel kann aufgrund des kleinen Kaders nur der Ligaverbleib sein.“

 


 

Testspiel 11.08.20: SV Oberdorfelden – FC Hessen  0:1 (0:1)

Erster Testspielerfolg für die Erste nach Sommerkick

Einiges ging noch daneben im zweiten Vorbereitungsspiel bei den Hessen. Doch Ansätze zu einem guten Kombinationsspiel waren da, und nach überlegen geführtem Spiel und einer frühen 1:0-Führung durch Dennis Matter (5.) hatte der FCH, als der Unparteiische wegen einsetzender Dunkelheit nach 75 Minuten die faire Partie abpfiff, verdientermaßen die Nase vorn.

Das nächste Testspiel steht für die Erste am kommenden Sonntag, 16.08., um 15:00 Uhr auf dem Programm. Zu Gast an der Au ist dann der SV Heddernheim.

Massenheim testet mit: Kozonek, Anders, Braun, da Silva, Hohmann, Plagentz, Schuch, Gehl, Matter, Netopil, Seibold.
Wechsel: Sajusch für Seibold, Lehmann für Matter, Engelhardt für Gehl.

 


 


Ganz im Zeichen des Restarts: erstes Testspiel mit zahlreichen Auflagen wegen der Corona-Pandemie. 

Testspiel 02.08.20: FC Hessen – FSG Burg-Gräfenrode 0:4 (0:1)

Erste verliert erstes Testspiel 20/21 gegen Roggau

Im ersten Spiel seit dem 08.03. und dem nachfolgenden Shutdown wegen der Corona-Pandemie unterlagen die Hessen dem frisch gebackenen Gruppenligisten aus Burg-Gräfenrode im Test klar mit 0:4.
Nach Roggauer Blitzstart und dem 0:1 gleich in der Anfangsminute hielten die Hessen den Rest der ersten Hälfte gut dagegen, kamen – bei einem Chancenplus für die Gäste – selbst zu einigen Torgelegenheiten, bis mit dem 0:1 die Seiten gewechselt wurden.
Auf beiden Seiten wurde zum zweiten Abschnitt kräftig gewechselt – erfolgreicher offensichtlich auf Seiten der Roggauer, die zwischen Minute 49 und 55 gleich dreimal trafen und erhöhten. Danach stand Massenheim besser, sodass es bis zum Abpfiff beim 0:4 blieb.

Ihre Treffer erzielte die FSG in der 1., 49., 53. und 55. Minute.

Massenheim beim Restart mit: Kozonek, Kratz, Grzyb, Braun, da Silva, Kühn, Schuch, Hofmann, L. Geppert, Engelhardt, Netopil.
Wechsel: Anders für Geppert (27.), Naumann für Braun, Seibold für Kühn, Germeroth für Kratz, Y. Dillenseger für Netopil (alle 46.), Kroh für Kozonek (61.).

Weiter geht es für die Erste im Vorbereitungsprogramm nach 3 Trainingseinheiten unter der Woche am kommenden Sonntag, 09.08., um 15:00 Uhr beim SV Oberdorfelden.

 


Abwehren können hier die Hessen einen von der FSG getretenen Eckball.


Gefahr im Verzug: Braun und Kratz vor Kozonek bereinigen für die Hessen.


Ein gutes Debüt für die Hessen feiert David da Silva.


Eine von wenigen Torchancen für Massenheim vergibt hier Kevin Kühn.


Kein Ball verschenkt: Benedikt Grzyb attackiert.

 

 

 

Erste 2019/20 – Kreis-Oberliga


 

 

Aus der Wetterauer Zeitung vom 22.06.20 / Von Michael Nickolaus

HFV beschließt Saisonende in Hessen

Die Saison 2019/20 im hessischen Amateurfußball ist beendet. Die Wertung erfolgt anhand der Quotientenregel. Beim Verbandstag am Samstag wurden Fakten geschaffen.

Das Votum war eindeutig. In allen Fragen. Um 10.48 Uhr am Samstag hatten die Delegierten den Abbruch der Meisterschaftsrunde 2019/20 im Amateurbereich des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) beschlossen. Nur zwölf Minuten später war auch die zuletzt – gerade in der Region Frankfurt – diskutierte Frage bezüglich der Relegations- und Aufstiegsspiele beantwortet. Auch hier findet die Quotientenregel Anwendung. So mancher Tabellen-Zweite steigt – entgegen des ursprünglichen Modells – nun mit dem Quotienten-Meister auf. Ein sportlicher Abstieg war ohnehin nicht vorgesehen. Die Entscheidungen betreffen Herren-, Frauen- und Ü-Bereich.

„Dieser Verbandstag wird in die Geschichte eingehen. Es wurden historische Beschlüsse gefasst. Einen Saisonabbruch mit Wertung hat es noch nie gegeben“, resümierte Stefan Reuß, der HFV-Präsident, nach der exakt zweistündigen digitalen Zusammenkunft. 287 (von 345) Delegierte waren der Sitzung, die aus Grünberg moderiert worden ist, zugeschaltet. Zeitweise hatten mehr als 800 User die Übertragung im Livestream verfolgt.

Ja, man wolle wieder auf den Platz und den Ball wieder rollen sehen, sagte Reuß in seiner Begrüßung und skizzierte den in vielen Bereichen auch von Juristen und Gutachtern begleiteten Weg, der zur Vorbereitung der Anträge geführt hatte. Im Dreiklang von Transparenz, sportlicher Fairness und Rechtssicherheit habe man sich in den vergangenen Wochen bewegt, „um mit bestem Wissen und Gewissen alle Vereine abzuholen“. Reuß appellierte an „Solidarität und Gemeinsinn statt Egoismus“. Offenbar hatte der Verband in der Vorbereitung die richtigen Worte und Pfade gefunden. Eine (erneute) Diskussion über Für und Wider der einzelnen Entscheidungen blieb aus.

Mit 279 Ja-Stimmen wurde der Abbruch der Saison beschlossen, nachdem im ersten Schritt Satzungsänderungen beschlossen und haftungsbeschränkende Entscheidungen verabschiedet worden waren. 175 Stimmen erhielt nur Minuten später die sogenannte Beschlussvorlage C. Diese sieht die tabellarische Wertung der Saison mit Hilfe der Quotienten-Regelung vor. Es gibt Aufsteiger gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber keine Absteiger. Zudem erfolgt der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen; und dies ebenfalls nach der Quotientenregel. Dabei wird nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden. In beiden Bereichen werden entsprechend des Spielgeschehens die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt, so dass eine Gleichbehandlung auf Kreis- und Verbandsebene gegeben ist.

Für Gesprächsbedarf im Anschluss hatte ein Änderungsantrag für den Bereich Nachwuchsfußball gesorgt. Hier hatten sich vier Kreisfußballwarte gegen eine ligenübergreifende Gegenüberstellung nach Quotientenregelung ausgesprochen und den Aufstieg aller Meister gefordert; auch auf die Gefahr einer teilnehmerstarken Gruppenliga hin. „Der Quervergleich ist aufgrund von unterschiedlichen Strukturen und Systemen in den Kreisen keine objektive und verhältnismäßige, sondern allenfalls sehr theoretische Wertungsmethode“, warb Jörg Wagner, der Kreisfußballwart Offenbach, um Zustimmung. Und er bekam sie anschließend auch.

Eine Sonderrolle nehmen die Pokal-Wettbewerbe ein. Die ausstehenden Spiele auf Kreis- und Hessen-Ebene sollen – noch möglichst vor dem Start der Punktspielrunde 20/21 – ausgespielt werden. Ob dieser im September – so wird bislang gemutmaßt – sein wird, ist allerdings noch offen. Da ist der HFV von Entscheidung der Bundes- und Landesregierung abhängig. „Wir haben verschiedene Ideen in der Schublade“, sagte HFV-Medienchef Matthias Gast im Anschluss. Zuvor hatte Präsident Reuß mit Blick auf Szenarien für die Saison 20/21 bereits „Mut und Kreativität“ gefordert und auch selbstkritisch den Verband mit einem „schweren Tanker“ verglichen. „Der HFV muss, um seine Ziele zu erreichen, vielleicht auch ein bisschen beweglicher werden.“ Insbesondere die überdimensional großen Ligen, die in einem womöglich kürzeren Zeitfenster zu managen sind, werfen die Fragen nach Zweiteilung oder Einfachrunde auf. Am Montagabend wird sich der Verbandsspielausschuss (auch) mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Aufsteiger

Regionalliga Süd:
VfB Stuttgart II, Eintracht Stadtallendorf, Hessen Kassel, Schott Mainz.

Hessenliga:
Hünfelder SV, SV Zeilsheim, 1. FC Erlensee, SV Buchonia Flieden.

Verbandsliga Süd:
Spvgg. Oberrad, SV Pars Neu-Isenburg, SV Münster, SG Dersim/VfR Rüsselsheim.

Gruppenliga Frankfurt-West:
SV Steinfurth, SG Westend Frankfurt, FV Stierstadt, FSG Burg-Gräfenrode.

Kreisoberliga Friedberg:
FC Rendel, Spvgg. 08 Bad Nauheim, SC Dortelweil II.

Kreisliga A Friedberg:
SV Steinfurth II, FSV Kloppenheim, SV Ober-Mörlen.

Kreisliga B Friedberg:
SV Echzell, FC Rendel II; Albanischer Verein Wetterau Friedberg.


Vorerst kein Spiel- und Trainingsbetrieb mehr

12.03.20. Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus hat der Hessische Fußballverband (HFV) ab sofort den Spielbetrieb in allen hessischen Ligen, vorerst befristet bis einschließlich 10. April, ausgesetzt. Das gilt für Männer, Frauen sowie Jugend, in der Halle und auf dem Feld, und zwar für Pflicht- wie Freundschaftsspiele. Zudem soll auch der Trainingsbetrieb ruhen. Man hofft, nach der genannten Zeitspanne die Saison regulär zu Ende bringen zu können.