Senioren

 

 

 

 

Spielausschuss-Vorsitzender:
Christian Dickhardt
Mobiltel.: 01 76 – 60 00 25 13
Email: spielausschuss@fch-massenheim.de

 

 


Spielausschuss 2. Mannschaft:
Jens Kutzke
Mobiltel.: 01 79 – 7 94 45 51
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■  Spielplan Punktspiele Senioren Erste/Zweite 20/21, Stand 18.10.2020

 


Senioren starten am 26. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison

08.07.20. Trainer und Spielausschuss haben jetzt den Vorbereitungsplan auf die Saison 20/21 für die 1. und 2. Seniorenmannschaft des FC Hessen zusammengestellt. Da von einem verbandsweiten Rundenstart am 06.09. ausgegangen wird, soll die Saisonvorbereitung am 26. Juli beginnen. Vorgesehen für die Vorbereitungsphase sind Testspiele gegen die FSG Burg-Gräfenrode, SV Oberdorfelden, SV Heddernheim, SSV Heilsberg und FC Waldems, jeweils für 1. und 2. Mannschaft. Ein mögliches Kreispokalspiel der 1. Runde soll eine Woche vor Rundenbeginn ausgetragen werden. Selbstverständlich wird auf die Einhaltung der dann geltenden Corona-Hygiene-Regeln geachtet werden.

Hier der vorläufige » Vorbereitungsplan, Stand 07.07.20, der bei sich ergebenden Änderungen umgehend aktualisiert wird.

 


 

Nach dem Verbandstag / Aus der Osthessen-Zeitung vom 24.06.20:

HFV plant mit Saisonstart am 6. September – Keine Zweiteilung

Geht es nach dem Hessischen Fußball-Verband (HFV), dann beginnt die neue Saison 2020/2021 bereits am 1. September, der erste Ligaspieltag ist für den 6. September geplant – das geht aus einem an die Kreisfußballwarte adressiertem Schreiben hervor. Geplant ist zudem eine reguläre Saison mit Hin- und Rückrunde, eine Zweiteilung der Ligen ist vom Tisch.

„Nach Möglichkeit und nach jetzigem Stand“, so heißt es in dem „Vorabinformationen in Vorbereitung auf einen möglichen Beginn der Saison 2020/2021 ab September 2020“ betitelten Schreiben, soll die kommende Spielzeit schon ab dem 1. September beginnen. Losgehen soll es mit einem Pokalspieltag auf Kreisebene, für das Wochenende 5. und 6. September ist der erste Ligaspieltag geplant. „Sofern behördliche Anordnungen weitere Lockerungen mit sich bringen, die beispielsweise ab August 2020 die Aufnahme des Spielbetriebs ermöglichen, würden wir das Wochenende 29./30. August 2020 für die Austragung von Pokalspielen nutzen wollen“, heißt es in dem Schreiben weiter, schließlich sind die Pokalwettbewerbe der laufenden Saison nicht abgebrochen worden. „Unser Präsident Stefan Reuß geht davon aus, dass wir Mitte August wieder Fußball spielen dürfen. Mit zwei Wochen Vorlauf wären wir dann bei Anfang September und könnten zudem auch Pokalspiele als Vorbereitungsspiele nutzen“, erklärt der stellvertretende Verbandsfußballwart Matthias Bausch (Waldbrunn).

Geplant ist – Stand jetzt – eine reguläre Saison mit Hin- und Rückrunde, allerdings ohne Relegation und Aufstiegsrunde. Die Spiele, die normalerweise im August stattgefunden hätten, sollen im September und Oktober unter der Woche nachgeholt werden. Allerdings ist auch klar: Jede Veränderung des Infektionsgeschehens hat direkte Auswirkungen auf einen eventuellen Saisonstart, aufgrund der aktuell bis zum 16. August geltenden Kontaktbeschränkungen ist mindestens bis dorthin weder an einen normalen Trainingsbetrieb geschweige denn an eine Austragung von Spielen zu denken. Erst wenn die Behörden die Kontaktsporterlaubnis auf wenigstens 25 Personen erweitern, können wieder Fußballspiele ausgetragen werden.

Sollte die Saison doch erst später beginnen, dann plant der Verbandsspielausschuss, nur eine Halbserie zu absolvieren, in der einmal jeder gegen jeden gespielt hat, danach soll eine Play-off- und eine Play-down-Runde wie im Eishockey ausgetragen werden. „Je nachdem, wann die Saison starten kann, wäre es eventuell auch nur eine Einfachrunde. Um die Quotientenregel anwenden zu können, müssen laut Rechtsgutachten nämlich 50 Prozent der Saison absolviert sein“, sagt Bausch. Eine Teilung der großen in zwei Gruppen ist wiederum vom Tisch: „Dadurch gibt es größere Probleme, unter anderem bei der Einteilung der Gruppen. Das überwiegt den Nutzen bei weitem“, erklärt Bausch weiter, der allerdings betont: „Das ist alles noch nicht beschlossen.“

Bis zum 5. Juli können die Vereine ihre Mannschaften melden, verbindlich soll das Spielgeschehen dann im Juli festgelegt werden – nachdem feststeht, wie viele Teams tatsächlich an den Start gehen wollen, zudem können die Vereine noch bis zum 30. Juni freiwillig aus ihrer jeweiligen Spielklasse absteigen. Anfang August sollen dann bereits die Vorrundenbesprechungen über die Bühne gehen. Was die Wechselfristen angeht, bleibt alles beim Alten – Spieler können sich noch bis 30. Juni bei ihrem alten Verein abmelden, die Wechselphase endet dann am 31. August. „Wir können die Wechselfristen nicht verändern, weil wir die Saison nicht verlängert haben. Vorausgesetzt, wir fangen im September an, werden wir die im August stattfindenden Spielen im September und Oktober nachzuholen – da macht es keinen Sinn, die Wechselfrist zu verändern. Wenn die Saison erst später anfangen sollte, dann müssen wir uns im September darüber unterhalten“, erklärt Bausch weiter.

 


 

Aus der Wetterauer Zeitung vom 22.06.20 / Von Michael Nickolaus

HFV beschließt Saisonende in Hessen

Die Saison 2019/20 im hessischen Amateurfußball ist beendet. Die Wertung erfolgt anhand der Quotientenregel. Beim Verbandstag am Samstag wurden Fakten geschaffen.

Das Votum war eindeutig. In allen Fragen. Um 10.48 Uhr am Samstag hatten die Delegierten den Abbruch der Meisterschaftsrunde 2019/20 im Amateurbereich des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) beschlossen. Nur zwölf Minuten später war auch die zuletzt – gerade in der Region Frankfurt – diskutierte Frage bezüglich der Relegations- und Aufstiegsspiele beantwortet. Auch hier findet die Quotientenregel Anwendung. So mancher Tabellen-Zweite steigt – entgegen des ursprünglichen Modells – nun mit dem Quotienten-Meister auf. Ein sportlicher Abstieg war ohnehin nicht vorgesehen. Die Entscheidungen betreffen Herren-, Frauen- und Ü-Bereich.

„Dieser Verbandstag wird in die Geschichte eingehen. Es wurden historische Beschlüsse gefasst. Einen Saisonabbruch mit Wertung hat es noch nie gegeben“, resümierte Stefan Reuß, der HFV-Präsident, nach der exakt zweistündigen digitalen Zusammenkunft. 287 (von 345) Delegierte waren der Sitzung, die aus Grünberg moderiert worden ist, zugeschaltet. Zeitweise hatten mehr als 800 User die Übertragung im Livestream verfolgt.

Ja, man wolle wieder auf den Platz und den Ball wieder rollen sehen, sagte Reuß in seiner Begrüßung und skizzierte den in vielen Bereichen auch von Juristen und Gutachtern begleiteten Weg, der zur Vorbereitung der Anträge geführt hatte. Im Dreiklang von Transparenz, sportlicher Fairness und Rechtssicherheit habe man sich in den vergangenen Wochen bewegt, „um mit bestem Wissen und Gewissen alle Vereine abzuholen“. Reuß appellierte an „Solidarität und Gemeinsinn statt Egoismus“. Offenbar hatte der Verband in der Vorbereitung die richtigen Worte und Pfade gefunden. Eine (erneute) Diskussion über Für und Wider der einzelnen Entscheidungen blieb aus.

Mit 279 Ja-Stimmen wurde der Abbruch der Saison beschlossen, nachdem im ersten Schritt Satzungsänderungen beschlossen und haftungsbeschränkende Entscheidungen verabschiedet worden waren. 175 Stimmen erhielt nur Minuten später die sogenannte Beschlussvorlage C. Diese sieht die tabellarische Wertung der Saison mit Hilfe der Quotienten-Regelung vor. Es gibt Aufsteiger gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber keine Absteiger. Zudem erfolgt der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen; und dies ebenfalls nach der Quotientenregel. Dabei wird nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden. In beiden Bereichen werden entsprechend des Spielgeschehens die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt, so dass eine Gleichbehandlung auf Kreis- und Verbandsebene gegeben ist.

Für Gesprächsbedarf im Anschluss hatte ein Änderungsantrag für den Bereich Nachwuchsfußball gesorgt. Hier hatten sich vier Kreisfußballwarte gegen eine ligenübergreifende Gegenüberstellung nach Quotientenregelung ausgesprochen und den Aufstieg aller Meister gefordert; auch auf die Gefahr einer teilnehmerstarken Gruppenliga hin. „Der Quervergleich ist aufgrund von unterschiedlichen Strukturen und Systemen in den Kreisen keine objektive und verhältnismäßige, sondern allenfalls sehr theoretische Wertungsmethode“, warb Jörg Wagner, der Kreisfußballwart Offenbach, um Zustimmung. Und er bekam sie anschließend auch.

Eine Sonderrolle nehmen die Pokal-Wettbewerbe ein. Die ausstehenden Spiele auf Kreis- und Hessen-Ebene sollen – noch möglichst vor dem Start der Punktspielrunde 20/21 – ausgespielt werden. Ob dieser im September – so wird bislang gemutmaßt – sein wird, ist allerdings noch offen. Da ist der HFV von Entscheidung der Bundes- und Landesregierung abhängig. „Wir haben verschiedene Ideen in der Schublade“, sagte HFV-Medienchef Matthias Gast im Anschluss. Zuvor hatte Präsident Reuß mit Blick auf Szenarien für die Saison 20/21 bereits „Mut und Kreativität“ gefordert und auch selbstkritisch den Verband mit einem „schweren Tanker“ verglichen. „Der HFV muss, um seine Ziele zu erreichen, vielleicht auch ein bisschen beweglicher werden.“ Insbesondere die überdimensional großen Ligen, die in einem womöglich kürzeren Zeitfenster zu managen sind, werfen die Fragen nach Zweiteilung oder Einfachrunde auf. Am Montagabend wird sich der Verbandsspielausschuss (auch) mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Aufsteiger

Regionalliga Süd:
VfB Stuttgart II, Eintracht Stadtallendorf, Hessen Kassel, Schott Mainz.

Hessenliga:
Hünfelder SV, SV Zeilsheim, 1. FC Erlensee, SV Buchonia Flieden.

Verbandsliga Süd:
Spvgg. Oberrad, SV Pars Neu-Isenburg, SV Münster, SG Dersim/VfR Rüsselsheim.

Gruppenliga Frankfurt-West:
SV Steinfurth, SG Westend Frankfurt, FV Stierstadt, FSG Burg-Gräfenrode.

Kreisoberliga Friedberg:
FC Rendel, Spvgg. 08 Bad Nauheim, SC Dortelweil II.

Kreisliga A Friedberg:
SV Steinfurth II, FSV Kloppenheim, SV Ober-Mörlen.

Kreisliga B Friedberg:
SV Echzell, FC Rendel II; Albanischer Verein Wetterau Friedberg.

 


HFV-Verbandsvorstand empfiehlt Quotientenregel bei Relegations- und Aufstiegsspielen

06. Juni 2020 · Top-News · von: HFV

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (06. Juni 2020) im Falle eines vorzeitigen Saisonendes eine detaillierte Empfehlung erarbeitet, die durch die Bestätigung durch den am 20. Juni 2020 stattfindenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte. Dieser Verbandstag wird vom HFV live gestreamt.

Die einstimmige Empfehlung des Verbandsvorstandes an die Delegierten vom 16. Mai 2020, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll, wurde nun mit großer Mehrheit (rund 84%) dahingehend ergänzt, dass der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen ebenfalls nach der Quotientenregel erfolgen soll. Dabei soll nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden werden. In beiden Bereichen sollen entsprechend dem Spielgeschehen die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt werden, um keine unterschiedliche Behandlung auf Kreis- und Verbandsebene vorzunehmen.

„Im Zuge der zahlreichen Diskussionen bezüglich des Themas mit dem Umgang der Saison 2019/2020 und den daraus resultierenden Aufsteigern wollten wir stets eine Lösung im Sinne der Mehrzahl unserer Vereine finden. Mit der heute beschlossenen Empfehlung haben wir eine solche gefunden, die zugleich auch rechtlich abgesichert worden ist. Dass wir nicht hundertprozentige Zustimmung ernten werden, ist uns natürlich klar und auch nicht zu erwarten. Die Herausforderung der folgenden Saison gehen wir mit kreativem Denken und voller Optimismus an“, erklärten HFV-Präsident Stefan Reuß und Vizepräsident Torsten Becker.

Grundlage für die empfohlene Regelung ist, dass der HFV in der HFV-Rechtsordnung, insbesondere in der HFV-Spielordnung regelt, welche Vereine sich sportlich für den Spielbetrieb der jeweiligen Ligawettbewerbe qualifizieren können. Im Einzelfall werden dazu Entscheidungs-, Relegations- und Aufstiegsspiele oder eine Qualifikationsrunde durchgeführt. Diesbezüglich wurde zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem sich das Präsidium intensiv beschäftigte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten des außerordentlichen Verbandstages im Rahmen der Abstimmung über Fortführung oder Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe einschließlich aller Qualifikationsspiele, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs, sowie der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele, der Spielzeit 2019/2020 im Herren-, Frauen- und Jugendbereich, für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 zu votieren.

Sollte sich der Verbandstag für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 aussprechen, sollte anschließend noch über die Folgeregelungen aufgrund der Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs sowie der weiteren vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2019/2020 im Herren- und Frauenbereich, insbesondere im Hinblick auf Wertung, Auf- und Abstieg und hierzu gegebenenfalls notwendiger Änderungen der Ordnungen des HFV, insbesondere der Spielordnung HFV, relevanten Durchführungs- bzw. Ausführungsbestimmungen sowie erforderliche Ermächtigungen, abgestimmt werden.

Folgende Beschlussvarianten sollten auf Grundlage der bisherigen Empfehlungen und Erörterungen unter diesem Punkt zur Abstimmung gestellt werden, wobei der Verbandsvorstand den Delegierten empfiehlt, für die Beschlussvariante C zu stimmen.

Beschlussvariante A:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel – direkte Aufsteiger und Absteiger – keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante B:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel – direkte Aufsteiger – keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug – keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante C:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel – direkte Aufsteiger – keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug – Aufsteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen nach Quotientenregel.

 


 

Aus der Wetterauer Zeitung vom 18.05.20 / Von Markus Konle

Senioren: Saisonabbruch mit Aufsteigern – keine Absteiger

Die Saison im hessischen Amateurfußball wird abgebrochen – dennoch soll es Aufsteiger geben, aber keine Absteiger. Eine wichtige Frage ist aber noch offen.

Bis zur endgültigen Klarheit müssen die heimischen Fußballer noch rund vier Wochen warten. Erst ein außerordentlicher Verbandstag, der am 13. oder 20. Juni stattfinden soll, kann den Vorschlag absegnen, auf den sich der rund 50-köpfige Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes am Samstag einstimmig nach einer rund vierstündigen Videokonferenz geeinigt hat. Demnach wird die Saison 2019/2020 abgebrochen und nach der Quotientenregel gewertet. Die vor der Saison festgelegte Anzahl von Aufsteigern soll es in den einzelnen Klassen dennoch geben – aber keine Absteiger. Dieses Modell war auch von der Mehrheit der Klubs in den 32 Kreisen favorisiert worden, die in jeweiligen Videokonferenzen und mittels Fragebögen nach ihrer Meinung gefragt worden waren. Auch die Wetterauer Vereinsvertreter waren mehrheitlich für dieses Modell.

Aller Voraussicht nach wird diese Beschlussvorlage auf dem Verbandstag so durchgewunken. Alles andere wäre eine riesige Überraschung.

Der Verbandsvorstand hat noch keinen Vorschlag formuliert, wie mit den Teams, die auf einem Relegationsplatz „nach oben“ stehen, verfahren wird. „Hier ist eine abschließende rechtliche Prüfung vorzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung des HFV. In rund zwei Wochen soll auch in diesem Punkt eine Empfehlung für den Verbandstag vorliegen.

Nach Anwendung der Quotientenregel (Anzahl der Punkte durch die Anzahl der Spiele x 100) steht in den meisten Ligen der Verein auf Platz eins, der auch zum Zeitpunkt der Unterbrechung des Spielbetriebs der Tabellenführer war.

Eine Besonderheit gibt es in der Kreisliga C Friedberg, Gruppe 2. Hier weisen der 1. FC Rendel II und der Albanische Verein Friedberg den identischen Quotienten auf, aufgrund des besseren direkten Vergeichs (3:1 und 2:2) hat aber Rendel II das Aufstiegsrecht. Aber noch dürfen die Albaner auf eine Regelung in ihrem Sinne für die Teams auf dem Relegationsplatz hoffen.

Diese Teams dürfen aufsteigen

Wird die Entscheidung des HFV-Verbandsvorstands vom Samstag beim virtuellen Verbandstag Mitte Juni abgesegnet, haben diese heimischen Mannschaften ein Aufstiegsrecht:
Kreisoberliga Friedberg: SV Steinfurth;
Kreisliga A Friedberg: 1. FC Rendel, Spvgg. 08 Bad Nauheim;
Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1: SV Steinfurth II;
Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2: FSV Kloppenheim;
Kreisliga C Friedberg, Gruppe 1: SV Echzell;
Kreisliga C Friedberg, Gruppe 2: 1. FC Rendel II.

 


 

So geht es weiter im hessischen Amateurfußball

04.05.20. Zum weiteren Saisonverlauf lesen wir in der Wetterauer Zeitung vom 04.05.20. Von Philipp Keßler.

HFV-Sitzung: Immerhin der Zeitplan steht

Es wird ernst: Der Hessische Fußballverband hat sich am Samstag einen Zeitplan gesetzt, um bis Ende Mai endgültig zu entscheiden. Die Vereine sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Knapp dreieinhalb Stunden tagte der Vorstand des Hessischen Fußballverbands (HFV) am Samstagvormittag virtuell, um in Zeiten der aufgrund der Coronavirus-Pandemie immer noch ausgesetzten Saison über mögliche Szenarien für die Zukunft zu diskutieren. Die große Entscheidung blieb aus – sie war auch nicht erwartet worden, denn letztlich wartet der Fußball auf weitere Signale aus der Politik.

Da diese am 30. April nicht gekommen waren, liegen nun die Hoffnungen auf einer Sitzung von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten am Mittwoch, in denen das Thema Sport eine besondere Rolle spielen soll. Mit einer Lockerung bei kontaktlosen Freiluftsportarten wie Tennis oder Golf wird gerechnet, die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen und des Abstandsgebots, was beides für den Fußball zentral wäre, wird dagegen nicht erwartet. Zudem sind Großveranstaltungen ohnehin bereits bis einschließlich 31. August verboten.

Entscheidung auf Verbandstag bis Ende Mai geplant

Immerhin: Der HFV hat nun einen klaren Terminplan, um weiter zu verfahren: Sollte bis zum 6. Mai keine Entscheidung seitens der Politik vorliegen bzw. keine Lockerungen kommen, sollen die Kreisfußballwarte und die Regionalbeauftragten für ihren Beritt ein Stimmungsbild der Vereine einholen – Saison zu einem späteren, noch unbekannten Zeitpunkt fortsetzen oder abbrechen? Bei Letzterem ginge es dann auch um die Frage, ob die Saison bislang gewertet wird – und wenn ja, wie – oder auch gar nicht. Bis zum 16. Mai soll dieses Stimmungsbild vorliegen, denn dann will der HFV-Vorstand, der für die Vereine in der Zwischenzeit eine „virtuelle Präsidiumssprechstunde“ anbieten will, erneut tagen, um eine endgültige Entscheidung vorzubereiten.

Diese soll dann mit einem außerordentlichen Verbandstag Ende Mai verabschiedet und damit auch rechtlich so wasserdicht gemacht werden, dass sämtliche Haftungsrisiken ausgeschlossen sind. Das alles soll ebenfalls virtuell erfolgen. Die zehn hessischen Fußballkreise, die bereits ihre Kreisfußballtage abgehalten haben, können dazu ihre neu gewählten Delegierten ins Rennen schicken, der Rest nimmt diejenigen, die bereits 2016 im Einsatz waren – auch das ist rechtlich mithilfe eines Gutachtens bereits geklärt. Letzte Details, etwa zur Gültigkeit von virtuellen Abstimmungen, sollen in der Satzung noch nachgebessert werden.

Friedberger Kreisfußballwart Thorsten Bastian lobt HFV-Vorgehen

„Ich finde, der HFV macht das vorbildlich“, sagte Thorsten Bastian (Rockenberg) nach der Sitzung zufrieden. Der Friedberger Kreisfußballwart und Beauftragte für die Region Frankfurt findet die Strategie, „auf Sicht zu fahren“ weiter richtig, das Verhalten des HFV in der Coronavirus-Krise „sehr seriös“. Die Einbeziehung der Vereine mittels des Stimmungsbildes, der Sprechstunde und des virtuellen Verbandstages sei „ideal“, um eine Entscheidung herbeizuführen, die eine möglichst breite Basis habe, auch wenn man natürlich egal mit welchem Szenario am Ende nicht allen Vereinen gerecht werden könne.

Für die Befragung der „Friedberger“ Vereine habe er bereits den Rechtsexperten und HFV-Vizepräsidenten Torsten Becker (Hanau) als zusätzlichen Ansprechpartner gewinnen können, die Technik sei bereits getestet und funktioniere gut. „Es ist ein Angebot an unsere Vereine. Denn entscheidend ist, was wir für sie tun können – und nicht was einzelne Personen, wie etwa ich als Kreisfußballwart denken“, sagt Bastian und hofft entsprechend auf viele Teilnehmer. „Offen und transparent zu sein, ist ganz wichtig“, sagt er. Gleichzeitig werde er sich aber auch für die speziellen Belange des Kreises Friedberg einsetzen, um etwa die Zahl der Mannschaften in der Kreisoberliga möglichst wieder steigern zu können.

Abwarten, was die höheren Ligen machen

Übrigens: Ganz frei ist der HFV in seiner Entscheidung noch nicht, denn auch auf die darüber befindlichen Ligen kommt es an. Während in der 3. Liga inzwischen mehr oder weniger öffentlich diskutiert wird, ob und wann weitergespielt werden soll, hat auch die Regionalliga Südwest noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Auch das könnte in die „intensiven Diskussionen“, die Bastian nun unter den hessischen Fußballern erwartet, mit einfließen.

Unterstützung in seiner positiven Einschätzung der Samstagvormittag-Runde beim HFV bekommt Bastian von seinem Gießener Amtskollegen Henry Mohr. Der sagt: „Obwohl es wie erwartet keine Entscheidung gab, sind wir trotzdem weiter, denn es ist wichtig, einen Terminplan zu haben. Die Vereine wollen wissen, woran sie sind – auch wenn das aktuell natürlich eine Sondersituation ist, die es für alle schwierig macht.“ Mohr rechnet mit einem Saisonabbruch, da gerade die Kontaktsportarten vermutlich eher später als früher von Lockerungen betroffen wären. Dies entspricht auch einem Stimmungsbild im Kreis Gießen, das er über die Klassenleiter vor rund drei Wochen habe einholen lassen.

Für ihn wäre bereits die Erlaubnis von Trainingseinheiten in Kleingruppen ein Erfolg, da er vor allem im Jugendbereich massive Verluste an Spielern durch die lange Zwangspause befürchtet. „Doch zunächst einmal muss in der Wirtschaft wieder vieles laufen“, sagt er. „Da ist der Fußball eben jetzt hinten dran.“

 


 

Vorbereitungsstart bei den Senioren am 26. Januar

02.01.2020. Nach dann 2-monatiger Pause steigen die Seniorenmannschaften des FC Hessen am Sonntag, 26. Januar, in die Vorbereitung zur Rückrunde 2019/20 ein. Neben zahlreichen Trainigseinheiten stehen bis zum 1. März, wenn die Runde für Erste und Zweite fortgesetzt wird, einige Testspiele, auch im Rahmen eines Wintercups des FC Rendel, auf dem Programm.

Hier der » Vorbereitungsplan, Stand 06.02.2020, den wir bei etwaigen Änderungen umgehend aktualisieren.

 


Plagentz und Lehmann vorn bei der Wahl der „Spieler des Jahres“

 


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01.12.19. Bei der Jahresabschlussfeier des FC Hessen stand auch 2019 wieder die Kür der Seniorenspieler des Jahres, separat nach 1. und 2. Mannschaft, auf dem Programm. Online abstimmen konnten Spieler, Vereinsmitglieder und Anhänger des Vereins.
Das Ergebnis:
Bei der Ersten machte mit gehörigem Vorsprung Sascha Plagentz das Rennen (23 Stimmen), gefolgt von „Dauerbrenner“ Timo Hofmann (17) und Manuel Hohmann (14).
Michael Lehmann triumphierte bei der Zweiten (24 Stimmen) vor Niklas Dillenseger (18) und Marvin Döll (8).
Alle Auserkorenen wurden mit kleinen Aufmerksamkeiten und einer 2019er-Collage bedacht und nahmen die Wahl an.

 


Manuel Hohmann, Sascha Plagentz und Timo Hofmann (v.l.) auf den ersten 3 Plätzen bei der Ersten.


Zweite Mannschaft: Vorne Landen Niklas Dillenseger, Michael Lehmann und Marvin Döll (v.l.).


Ehrung und Dank nicht zuletzt an die sportlich Verantwortlichen:
v.l. Timo Duplois, Dennis Matter, Patrick Braun, Michael Lehmann, Christian Dickhardt, Timo Winter.

 


 

 

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